Original MAZDAZNAN Literatur

 

MAZDAZNAN - Monatsratschläge
für Küche und Körperpflege

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Die Monatsratschläge für Küche und Körperpflege sind eine geniale Schöpfung des Begründers der Mazdaznan-Bewegung Dr. O.Z.A. Hanish der uns damit vor die Uhr der Jahreszeiten führt, deren Glockenschlag fast die ganze Menschheit zu überhören pflegt. Die Ratschläge machen uns wieder darauf aufmerksam, dass die Mutter Natur nach einem weisen Plan wirkt, zu jeder Jahreszeit etwas Besonderes hervorbringt, womit sich der Mensch gesund und leistungsfähig erhalten kann, und auch mit jeder Jahreszeit wechselnde Verhältnisse schafft, aus denen wir Nutzen ziehen sollen und können, wenn wir uns diesem natürlichem Rhythmus anpassen.

Wer sich einmal aufgemacht hat und ernstlich nach einer befriedigenden Lebensweise sucht, erkennt in diesen Monatsratschlägen sehr bald eine unerschöpfliche Fundgrube wertvoller Winke und Anregungen, die ihm Erfolg und Fortschritt körperlich und geistig zu vermitteln vermögen, und beweist sich ihre Richtigkeit in ganz kurzer Zeit, selbst wenn er nur den einen oder anderen Wink in die Tat umsetzt.

  

Einige Auszüge aus dem Buch:

Das Gesetz der Jahreszeiten verlangt beständig unsere Beachtung und je gewissenhafter wir unsere Ernährung und Körperpflege unter dieses Gesetz stellen, umso weniger Beschwerden werden wir haben und umso eher werden wir wahrnehmen, dass die Freuden des Lebens nicht nur aus Essen und Trinken bestehen. …

Je mehr wir in unserer Ernährung für die der Jahreszeit entsprechende Abwechslung sorgen, umsomehr verkleinern wir von selbst die Mengen und finden, dass wir bei kleineren Mengen leistungsfähiger sind als vorher bei großen, ja, dass sich sogar bei kleineren Mengen unsere Leistungsfähigkeit steigert. Umsomehr legen wir dann Wert auf die sachgemäße Zubereitung der Speisen und auf gutes Kauen und Einspeicheln, wovon die vollständige Umwandlung abhängt, und umso leichter bezähmen wir dann unsern Appetit. …

Im Alter kann man sich nicht mehr so ernähren wie in der Jugend. Schon in vorgerückten Jahren nimmt man nur schwachen Kaffee und Tee, lässt Eier und Butter beiseite, kann aber etwas mehr Sahne und etwas vergorenen Käse, der wie Sahne fließt, nehmen. Der Muskelarbeiter braucht reichlich Körner- und Mehlspeisen, der Kopfarbeiter mehr Obst und Gemüse.

Die Ernährung ist also eine Kunst, die wir wieder lernen müssen und auch lernen können. …

Im Januar haben wir warme Nahrung nötig, selbst wenn wir in der heißen Zone wohnen. Wir dürfen auch Salze und Gewürze zu gedünsteten, gebratenen und gebackenen Gerichten, insbesondere zu Körnergerichten, Gebäcken und anderen stärkehaltigen Speisen verwenden. …

Hautausschläge sind eine Folge von Versäuerung …

Bei der schweren Winterkost muss man für regelmäßige Verdauung sorgen, sonst bilden sich leicht Parasiten und Schmarotzer aller Art und lähmen die Organtätigkeit. …

Kopfschmerzen bekommt man leicht durch kalte Füße …

Im März sollten wir auf alle Fälle einen Wechsel in der Ernährungsweise eintreten lassen und der größte Wechsel ist kürzeres oder längeres Fasten. …

Den starken Witterungs- und Temperaturschwankungen des Monats entsprechen kräftige Behandlungen des Körpers und der April ist der letzte Frühlingsmonat, in dem der Körper durchgreifenden Maßnahmen zugänglich ist. …

Im April leidet man leicht unter Erkältung, wenn man an kalten und feuchten Tagen Butter, Käse und Eier genießt und dadurch den Darm belastet. …

Im Mai ist die Losung nicht: „Möglichst viel!“ sondern: „Möglichst frisch und gut!“

Zerdrückte Erdbeeren, mit Sahne geschlagen, fördert die Verdauung und schmeckt vorzüglich; fügt man noch Ananassaft hinzu, dann klären sie die Haut und färben die Wangen rosig. Zerdrückte Erdbeeren, mit der gleichen Menge zerdrückter Bananen geschlagen und ein wenig gesalzen, sind nahrhaft und zugleich ausscheidend. …

Neue Kartoffeln kocht man mit 6 Fenchel- oder Kümmelkernen je Kartoffel, um alles Belladonna auszuziehen. …

Rhabarber ist das beste Gemüse der Jahreszeit, wenn er frisch und roh gegessen wird. …

Spargel sollte man täglich in kleinen Mengen nehmen, solange er am Markt ist; sechs Stangen genügen zu einer Mahlzeit, damit die natürlichen biochemischen Salze auf Nieren, Blase und Harnröhre heilend oder stärkend wirken. …

Bei der rauen und nasskalten Witterung sind nicht nur gut durchwärmte Zimmer, sondern auch feuerbereitete, besonders gebackene Gerichte erwünscht und nützlich, also gebackene Obstfrüchte, gebackene Gemüse und Backwaren aller Art aus Körnerfrüchten, gebackene Gerste, gebackener Weizen, gebackener Reis, gebackene Knollengemüse, wie Zwiebeln, rote Rüben, Möhren, Petersilienwurzeln. Dementsprechend tritt die Rohkost etwas zurück. …

Gewürze sind zwar angebracht, sollen aber so mäßig gebraucht werden, dass sie nicht hervorschmecken. Denn sie sollen nur die Heilpotenzen aus den Speisen hervorholen, weil wir dann schon durch kleinere Mengen befriedigt sind. …

Nervosität ist die Folge davon, dass man zu den Mahlzeiten trinkt und Brot und Butter zum Tee und Kaffee genießt. Unterlässt man das, beschränkt man sich auf sehr kleine und auf nur zwei Mahlzeiten am Tage und hält man sich von Festmählern fern, so verliert sich die Nervosität. …

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