Original MAZDAZNAN Literatur

 

MAZDAZNAN –  Das deutsche MANTHRA
Mazdaznan in Lied und Gebet
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Das Manthra gleicht einem Schatzhaus, dessen Reichtümer unerschöpflich sind.

„Sobald wir die Mazdaznan-Lieder aus der Tiefe unseres Herzens hervorholen, die Gebete, Anrufungen und Sprüche auf den Atem sprechen, unsere Übungen getreulich machen und unsere Ernährungsweise nach den Naturgesetzen regeln, haben wir in einem Jahr mehr erfahren und gelernt als in einer lebenslänglichen Schule.“

 

Liebesquelle

1. Fort alle Gedanken, die herrisch und kalt!
Denn Liebe ist Hoffnung der Welt.
Zu edlen Taten ansporne den Geist!
Denn Liebe ist Hoffnung der Welt.

2. Wie trauert die Seele, wenn Sünde sie hält!
Denn Liebe ist Hoffnung der Welt.
Doch nie ist’s zu dunkel für’s Morgenrot,
wenn Liebe ist Hoffnung der Welt.

3. Und alle Betrübten auf Erden sind froh,
wenn Liebe ist Hoffnung der Welt.
Es sprossen die Wüsten, rings Lachen erschallt,
wenn Liebe ist Hoffnung der Welt.

4. Drum lebet voll Freude, den Geist zu befrei’n,
daß Liebe ist Hoffnung der Welt!
Dann bauen wir hier schon die Friedensstatt,
wenn Liebe ist Hoffnung der Welt.

Chor: Liebesquelle, wir stammen aus dir,
lieben wir dich, befreit sind wir hier!
Herrlicher Tag, so jeder (ich) es weiß,
daß Liebe ist Hoffnung der Welt!

O, der Kummer

O, der Kummer, wenn wir zagen,
o, wie trifft uns bittre Not,
weil nicht jedes Ding wir tragen
im Gebet zu unserm Gott!

Sonne im Herzen

Hab’ Sonne im Herzen und alles ist gut!
Laß ab aller Schmerzen, hab’ nur guten Mut!
Hab’ Liebe im Herzen gleich feuriger Glut!
Üb’ Demut statt Scherzen und alles ist gut!

In ihm vermählt

1. Dies sei alle meine Tage
meine Sorge, meine Frage,
ob auch Gott in mir regiert -
ob auch Gott in mir regiert.

2. Ob ich ihm entgegengehe,
ob ich ihn in mir auch sehe,
ob ich folge, wie er führt -
ob ich folge, wie er führt.

3. Ob ich nun das Ziel erreiche,
ihm in allen Sachen gleiche,
ob ich bin in ihm vermählt -
ob ich bin in ihm vermählt.

 

Alles ist im Keim enthalten

1. Alles ist im Keim enthalten,
alles Wachstum ein Entfalten,
leises Auseinanderrücken,
daß sich einzeln könne schmücken,
was zusammen war geschoben.

2. Wie am Stengel stets nach oben
Blüt’ um Blüte rücket weiter,
sieh’ es an und lern’ es heiter:
zu entwickeln, zu entfalten,
was im Herzen ist enthalten!

Ainyahitas Bekenntnis

Ich bin hier auf dieser Erd’, um sie anzubau’n, die Wüsten zu verwandeln in ein Paradies, ein Paradies, das für Gott und seine Bundsgenossen drin zu wohnen würdig ist.

Wie wir beten sollen

367. Alle Gebete sind Ausatmungen und sollten auf eine Ausatmung oder “ohne Unterlass” gesprochen werden, wie es schon der Heiland den Seinen nahe gelegt und gezeigt hat, indem er ihnen das “Vaterunser” auf eine Ausatmung vorsprach und sie ermahnte, es ebenso zu machen. Durch solches Beten auf den Atem entlastet sich die Lunge von den unbrauchbaren Rückständen der eingeatmeten Luft und kann dem Blut mit der Einatmung mehr brauchbare Stoffe zuführen, so dass sich das venöse Blut vollkommener in arterielles Blut verwandelt, der Mensch also Gelegenheit bekommt, etwas Besseres aus sich zu machen.

Tempel Gottes

Bedenke, dass ein Gott in deinem Leibe wohnt, und vor Entweihung sei dein Tempel stets verschont! Du kränkst den Gott in dir, wenn du den Lüsten frönest, und mehr noch, wenn du in verkehrter Selbstqual stöhnest. Gott stieg herab, die Welt zu schau’n mit deinen Augen; ihm sollst du Opferduft mit reinen Sinnen hauchen! Er ist’s, der durch dich schaut und fühlt und denkt und spricht; drum, was du schaust, fühlst, denkst und sprichst, sei göttlich licht. - Sei dem so!

Bambino Bezzari - Inspirationen

1. Weder Gebete noch Ordens­regeln, weder kirchliche Handlungen noch Opfergaben offenbaren uns die Unendlichkeit. Das Herz allein, das sich dem unbeschreibbaren göttlichen Atom ergibt, rückt unsere Wesenheit in das Antlitz der Ewigkeit, lenkt den Strahl der Erleuchtung in die Umgebung unseres Wesens und offenbart die Herrlichkeiten des Himmels bis in die Unendlichkeit. …

3. Es ist nicht gut für die Menschen, auch nicht für den größten unter ihnen, alles zu begreifen. Deshalb ist ein Schleier vor ihrem Auge gewoben, damit sie nicht ihren eigenen Kräften zur Beute fallen. Zu Zeiten scheint es, als sähen und verstünden wir alles, und dann wieder wissen wir nicht, wohin wir uns in unserer Ratlosigkeit wenden sollen. Es gibt Augenblicke in unserem Leben, die uns nichts offenbaren als Leere, Weite, Tiefe, Ewigkeit. …

Weitere Kapitel: Mazdaznan-Freiheitsbotschaft, -Standpunkt, -Erklärung, -Heilsbotschaft, Mazdaznan im Lied mit 365 Liedern, Wie wir singen sollen, Mazdaznan im Gebet, Wie wir beten sollen, Anrufungen, Ainyahita: Aus den Perlen, Avesta: Gatha und Manthra, Gnostische Lob- und Preislieder, Omar Khayyam: Aus seinen Rubayat, Bambino Bezzari: Inspirationen, Mazdaznan in Zusammenkünften, Fasten-Andachten, Tagessprüche: Spruchreihen.

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