Original MAZDAZNAN Literatur

 

MAZDAZNAN – Ergänzungslehre -
Der Ruf an die Welt (Panopraktik)
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Mazdaznan ist der Ruf an die Welt und an jedermann, beschränkt sich daher nicht auf eine gewisse Klasse oder auf gewisse einzelne Persönlichkeiten. Es ist die frohe Botschaft der Errettung des Menschen ohne Ansehen seines Alters, Geschlechtes, Standes, Berufes, Bekenntnisses oder anderer vorübergehender Umstände und Zustände. …

Einige Auszüge aus dem Buch:

Lockerung durch Panopraktik

Sobald man sich des Atems einigermaßen bewusst geworden ist, darf man sich der panopraktischen Behandlung des Körpers überlassen. Gründliche Kenntnisse in der Anatomie, Osteologie, Physiologie und Neurologie erleichtern einem die Handhabung der Panopraktik. Sie zielt auf allseitige Regsamkeit und Gelenkigkeit des Körpers, weil sich darnach der gesamte Gesundheitszustand bemisst.

Dem Namen nach bedeutet Panopraktik »Allumfassende Heilweise nach Mazdaznan« und sie bezielt im Einzelnen:

1.     Natürliche Körperpflege.

2.     Herstellung der Beziehungen zwischen Rückgrat, Gelenken und Organen.

3.     Behebung des Druckes auf die Nervenknoten.

4.     Magnetisierung und Elektrifizierung des Drüsensystems.

5.     Organstärkung und Heilung aller Verdauungsstörungen.

6.     Beseitigung der Herzstörungen durch Übungen in gewissen Körperstellungen.

Dabei kommt es hauptsächlich auf folgendes an:

1.     auf die Nerven einzuwirken,

2.     alle Adhäsionen oder Unwachsungen zu lösen,

3.     alle Verkalkungen zu zersplittern,

4.     den Blutumlauf zu heben,

5.     die Organe zu festigen und an ihren richtigen Platz zu bringen,

6.     die Drüsen zu neuem Leben zu erwecken und

7.     dem Rücken besondere Aufmerksamkeit zu schenken.

Einen Teil der panopraktischen Behandlung kann jeder für sich allein ausführen. … Aber bei den meisten und ausschlaggebenden Stellungen und Behandlungen kann man sich nicht selbst sehen und beobachten, sondern muss jemand haben, der einem hilft oder einen behandelt. Insoweit bedeutet Panopraktik die Lehre »Gegenseitigkeit zu pflegen« oder sich gegenseitig zu behandeln, indem einer dem andern hilft, durch Behandlung einzelner Körperteile schließlich einen normalen Zustand im ganzen Organismus herbeizuführen. …

Das Wichtigste bei der panopraktischen Behandlungsweise ist, dass sich der Patient oder der, der behandelt wird, ganz und gar entspannt. Gleichviel welche Stellung der ganze Körper oder ein Körperteil einnimmt, gleichviel welche Bewegungen gemacht werden, der Patient muss sich ganz und gar gehen lassen und darf keine einzige Muskelgruppe anspannen. Sonst müsste sich der Behandelnde anstrengen und kann dann nicht zur Genüge den Elektromagnetismus übermitteln, was notwendig ist, um schon mit einer einzigen Behandlung einen dauernden Erfolg zu erzielen. Ist der Patient gespannt, dann bedarf es wiederholter Behandlung, und selbst dann bleibt der Erfolg fraglich. …

Auf der andern Seite heißt das, dass auch der Behandelnde mit entspannten, gelenkigen, lockeren, geschmeidigen Händen zu Werke gehen muss und seinen gelockerten Zustand geradezu überträgt auf den anderen, so dass sich allmählich auch bei diesem alle Gelenke und Körperteile entspannen und lockern und alles geschmeidig wird, so dass der weitere Erfolg oder das Aufleben des Organismus von selbst so sicher eintritt, wie der Teig mit aller Sicherheit aufgeht, nachdem ihn die Hausfrau geknetet hat und ihn im Ofen sich selbst überlässt

Durch Entspannung erleichtert man sich alles in diesem Leben, was es auch sei. …

Zu allererst also muss man sich damit vertraut machen, dass die Gelenkigkeit des Körpers von der völligen Entspannung abhängig ist. Nur bei völliger Entspannung können wir alle Gelenke unter unsere Kontrolle bekommen. Außerdem muss man darauf achten, dass man, je schwieriger eine Stellung ist, den Atem um so mehr hält, sei es nach der Einatmung, sei es nach völliger Ausatmung.

Ganz besonders sollten sich die Ehegatten regelmäßig gegenseitig panopraktisch behandeln; sie würden staunen über die zunehmende Harmonie, über das gegenseitige Interesse und den gemeinsamen Fortschritt in körperlicher und geistiger Hinsicht. Bei dieser gegenseitigen Behandlung würde ihnen beiderseits offenbar werden, dass dem einen oder dem anderen hier oder da diese oder jene Schwäche noch anhaftet, worauf also Rücksicht zu nehmen wäre und was so manches verständlicher erscheinen ließe.

Wo aber Rücksicht und Verständnis walten, sind Rücksichtslosigkeit, Unterdrückung, Nichtachtung, Verachtung, Vergewaltigung sowieso unmöglich. Man kommt also zu dem unabweisbaren Schluss, dass die panopraktische Gegenseitigkeitspflege das beste Mittel ist, den häuslichen und ehelichen Frieden aufrecht zu erhalten und sogar ihn zu erweitern und zu vertiefen. …

 

Weitere Kapitel: Wiederherstellung der Gesundheit, Krankheits-Stillstand, Krankheits-Ausrottung, Lockerung durch Panopraktik, Entwicklung durch Übung, Liebes­quelle-Übung, „Laß ihn dort“-Übung, Tralala-Übung, Schür’s Gedrüs-Übung

 

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