2. Körperhaltung

Wir müssen uns immer bewußt sein, daß wir etwas Höheres darstellen als unsere Umgebung und müssen es bewußt zum Ausdruck bringen durch eine königliche Haltung, gleichviel ob wir sitzen oder stehen oder gehen. Selbst wenn der Niedrigste uns entgegen kommt, müssen wir unsere königliche Haltung beweisen und immer ein Beispiel sein für den andern.
Also heißt es immer: "Kopf hoch! Brust hoch! Leib eingezogen!" Das ist königliche, adlige, edle Haltung, in der wir uns immer bewußt sind der Stellung, die wir einnehmen. Dann ist es uns selbstverständlich, immer zuvorkommend, nett, gütig und freiheitlich denkend zu sein. Nur wenn wir uns unterwärts bewegen, uns fallen lassen, uns für einen Teil der unteren Schichten halten, gibt es keine Freiheit. Aber unter den Erweckten, Erkorenen, Aufgerichteten gibt es keine Gebundenheit, keinen Zwang, sondern da ist einem Freiheit.
Also muß man sich immer wieder selbst aufmerksam machen auf die Pflicht, sich aufrecht zu halten, die königliche Haltung zu wahren. Das ist der erste Schritt, den wir nehmen müssen. Dann kommt alles andere schon nach.

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